September Home


Auch hier gilt: Benutzung auf eigene Gefahr und kein Anspruch auf Vollständigkeit


Tipp 1:
Vergessen Sie nicht, jetzt eine Plastiktüte über die Tomaten zu hängen. Auf diese Weise nutzen Sie die Sonnestrahlen für die letzten Früchte am wirkungsvollsten und halten über Nacht die Tageswärme zurück. Tomaten reifen zwar nach der Pflückung noch nach, aber sie wachsen
nicht mehr.

Tipp 2:
Wenn Sie befürchten, daß Sie beim Ernten der einjährigen Pflanzen zuviel Gartenerde verlieren, können Sie die Pflanzen mit einer passenden Schere direkt über dem Boden abschneiden. Die Wurzeln gehen dann ein, und Sie können neue Pflanzen einfach zwischen die alten Wurzelballen setzen.

Tipp 3:
Haben Sie gewußt, daß Lavendel ein Kraut mit beruhigender Wirkung ist? Lassen Sie mal eine Handvoll junger Triebe 10 Minuten in kochendem Wasser ziehen und schütten Sie diesen Extrakt in Ihr Badewasser oder spritzen. Sie etwas davon auf Ihr Kopfkissen, wenn Sie den Geruch mögen!

Tipp 4:
Bei der Ernte von Samen und dem Aufräumen abgeblühter Sommerblumen sollten Sie schon jetzt an die Vögel im Winter denken. Vor allem während der Frostperiode benötigen sie Fett. Dieses findet sich u. a. in Sonnenblumenkernen.



Allgemeine Arbeiten:
Verblühte Sommerblumenrabatten werden abgeräumt und anschließend kompostiert. Die Wurzeln können im Boden verbleiben. Vorgezogene Zweijährige bekommen ihren richtigen Platz zugewiesen, z.B. auf den abgeernteten Sommerbeeten.

Äpfel und Birnen nicht zu früh pflücken. Nur ausgereifte Früchte schmecken richtig gut und lassen sich lange lagern. Die Früchte müssen sich leicht vom Baum lösen, wenn Sie sie abdrehen.

Tomaten gegen Ende des Monats vor den ersten Frühfrösten schützen oder abernten. Grüne Tomaten reifen auf der sonnigen Fensterbank nach. Fallobst regelmäßig sammeln. Schädlinge können sich sonst einnisten. Die ansonst nützlichen Wespen können dann leicht zur Plage werden.

Johannisbeeren durch ca. 20 cm lange Stecklinge vermehren. Zwetschgen- und Pflaumenbäume nach der Ernte auslichten und zurückschneiden.

Der Rhabarber kann geteilt werden, wenn er anfängt sich einzuziehen. Küchenkräuter, die nicht für den sofortigen Verzehr gebraucht werden, zum Trocknen aufhängen.

Der September ist der letzte Monat im Jahr, in dem Sie noch eine Raseneinsaat vornehmen können. Die Pflänzchen wurzeln gut ein und überstehen den Winter somit problemlos. Unkräuter unbedingt vor der Samenreife jäten. Samen kommen nicht auf den Komposthaufen, da viele den Gärungsprozeß überstehen und dann wieder in den Garten verschleppt werden. Zimmerpflanzen die den Sommer über im Garten standen, werden gegen Ende des Monats wieder ins Haus gebracht.

Säen und pflanzen:
Im Gemüsebeet wird noch gesät:
Feldsalat, Spinat. - Levkojen säen! Sie blühen im Spätherbst und Frühjahr.
Blumenzwiebeln fürs Frühjahr kommen jetzt in den Boden. Hierzu gehören: Tulpen, Narzissen und Krokusse; sie müssen nämlich bis zum Winter ausreichend Wurzeln bilden!
Gegen Ende des Monats beginnt die Hauptpflanzzeit des Herbstes. Gepflanzt werden: Laub- und Nadelgehölz mit und ohne Ballen. Obstgehölze. Stauden nicht zu spät pflanzen, da sie im Winter sonst leicht erfrieren. Sorten von Erica kaufen und pflanzen.

Ernten:
Bohnen, Dill, Endivien, Fenchel, Gurken, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsingkohl, Kopfsalat, Mangold, Möhren, Petersilie, Porree, Radieschen, Rettich, Rote Beete, Spinat, Tomaten, Zucchini, Zwiebeln, Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Pflaumen, Quitten, Himbeeren.

Es blühen:
Schmetterlingsstrauch, Besenheide, Säckelblume, Bartblume, Dahlien, Eibisch, Hortensie, Ranunkelstrauch, Blauraute, Fingerstrauch, Kirschlorbeer, Purpurspierstrauch, Schneebeere, Weigelie, Trompetenblume, Gemeine Waldrebe, Geißblatt, Knöterich, Rote Schafgabe, Eisenhut, Herbstanemone, Schleieraster, Herbstmargerite, Chrysantheme, Prachtspiere, Rittersporn, Sonneröschen, Gefleckte Taubnessel, Indianernessel, Nachtkerze, Lampionblume (Frucht), Gelenkblume, Sonnenhut, Skabiose, Dreimasterblume, Ehrenpreis.