Mai Home


Auch hier gilt: Benutzung auf eigene Gefahr und kein Anspruch auf Vollständigkeit


Tipp 1:
Einmal hacken ersetzt oft zweimal gießen! Um zu verhindern, dass unsere mit viel Mühe gezogenen Pflanzen von Unkraut überwuchert oder erstickt werden, hacken wir regelmäßig. Bei trockenem Wetter ist das Hacken außerdem zweckmäßig, weil dadurch die Feuchtigkeit im Boden gehalten wird. Durch die Kapillarwirkung des Bodens steigt das Wasser an die Oberfläche und verdampft. Wenn man den Boden bearbeitet, wird dessen Struktur verändert und das Aufsteigen des Wassers unterbrochen, so das der Boden länger feucht bleibt.

Tipp 2:
Lästige Kunden!
Im Mai wachsen die Pflanzen stark, also auch das Unkraut. Achten Sie darauf, dass es Ihnen nicht über den Kopf wächst! Denn obwohl ein bedeckter Boden besser aussieht als kahle Erde, können Unkräuter den Tummelplatz von Schnecken, Mücken und Erdschnaken bilden, deren Larven sehr schädlich sind. Deshalb ist auch hochgewachsenes Gras nicht empfehlenswert. Saatunkräuter dürfen nicht auf den Komposthaufen. Nicht alle Samen werden beim Gären vernichtet, so dass sie sich bei der Verwendung des Komposts wieder aussäen können.

Tipp 3:
Wohin mit dem Rasenschnitt?
Im laufe einer Vegitationsperiode fallen eine Unmenge von Rasenschnitt an. Diesen einfach wegzuwerfen ist eigentlich zu schade, da der Rasenschnitt noch manchen guten Zweck in unserem Kleingarten erfüllen kann. Im Komposthaufen wird das geschnittene Gras innerhalb eines Jahres zu hervorragendem Gartenkompost. Dazu ist es aber notwendig, nicht ausschließlich Rasenschnitt zu verwenden. Legen Sie Ihren Komposthaufen in sich abwechselnden Schichten an, wie etwa Laub, dünne Zweige oder Küchenabfälle (Kaffeefilter, Eierschalen usw. KEINE ESSENSRESTE!) Rasenschnitt können Sie auch zum Mulchen verwenden. Bei windigem und sonnigem Wetter trocknet der noch nicht bewachsene Boden zwischen den Rabatten ziemlich leicht aus. Das gemähte Gras wird einfach aus den nackten Boden aufgetragen. Die Dicke der aufgetragenen Schicht sollte 10 cm nicht überschreiten. So ist der Gartenboden vor Trockenheit besser geschützt und Sie brauchen nicht so oft gießen. Der Rasenschnitt verrottet mit der Zeit und muss je nach Bedarf ergänzt werden.



Allgemeine Arbeiten:
Ableger der Erdbeeren abtrennen und einpflanzen Unkraut jäten, Boden oberflächig lockern. Bei anhaltender Trockenheit ausreichend wässern. Achten Sie besonders auf neu gesetzte Pflanzen.
Rasenpflege: Düngen und mähen. Das anfallende Schnittgut zum Mulchen und Kompostieren verwenden.
Blütensträucher nach der Blüte zurückschneiden. Verblühtes beim Flieder herausschneiden; beim Rhododendron herausbrechen. Saat vor Vogelfraß schützen. (z.B. Drähte oder Netze spannen) Setzlinge und Blüten vor Spätfrösten sichern.

Säen und pflanzen:
Anfang des Monats können noch Gehölze und Stauden gepflanzt werden. Bei Pflanzware ohne Ballen muss besonders gut gewässert werden. Danach nur noch Containerware pflanzen. Für Wasser und Sumpfpflanzen ist jetzt die ideale Pflanzzeit. Stecklinge und Vorgesätes erst nach den Eisheiligen auspflanzen. Zweijährige werden jetzt ausgesät. Hierzu gehören unter anderem die Stockrose, der Fingerhut und der Silbertaler. Nach den Eisheiligen werden auch die Kübelpflanzen ins Freie gestellt. Alle Gemüsearten können direkt ins Freiland gesät werden, dasselbe gilt für alle Sommerblumen.

Ernten:
Kohlrabi, Kopfsalat, Mangold, Petersilie, Porree, Radieschen, Spinat.

Es blühen:
Ahorn, Roßkastanie, Felsenbirne, Hartriegel, Felesnmispel, Weißdorn, Geisklee, Maiblumenstrauch, Ginster, Berglorbeer, Ranunkelstrauch, Goldregen, Tulpenbaum, Magnolie, Fliederberberitze, Apfelbaum, Pfingstrose, Pfeifenstrauch, Fingerstrauch, Süßkirsche, Blutpflaume, Japanische Blütenkirsche, Japanische Zierkirsche, Kirschlorbeer, Traubenkirsche, Zwergrhododendren, Gartenazaleen, Alpenrose, Scheinakazie, Kriechweide, Zwergweide, Vogelbeere, Brautspiere, Spierstrauch, Prachtspiere, Pimpernuß, Flieder.